Gastarifvergleich mit dem Testsieger

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Unserer Vergleichsrechner berücksichtigt alle vor Ort verfügbaren Tarife und zeigt Ihnen die Ersparnis gegenüber dem örtlichen Grundversorger an.

Gastarifvergleich

Der heutzutage gängige Gastarifvergleich geht zurück auf die Liberalisierung des bundesdeutschen Gasmarktes Mitte des vergangenen Jahrzehnts. Ziel der damaligen ersten Schritte war es, das Monopol einiger weniger Gasanbieter als Erzeuger und Versorger sukzessive aufzuweichen. Ein Jahrzehnt später, Mitte bis Ende des Jahrzehnts, ist das in eindrucksvoller Weise gelungen. Auf dem deutschlandweiten Gasmarkt herrscht ein lebhafter Wettbewerb.

Für den Endverbraucher ist die Gasmarktliberalisierung gleichbedeutend mit einer freien Auswahl unter buchstäblich Hunderten von Gasanbietern. Gemeint ist damit Erdgas, das an der Energiebörse EEX in Leipzig gehandelt wird. EEX steht für European Energy Exchange als ein Marktplatz für Energien wie Gas und Strom sowie für andere energienahe Produkte. Von diesem sozusagen erzwungenen Wettbewerb unter den Gasversorgern profitiert der Endverbraucher. Er kann unter vielen günstigen das für sich persönlich beste Gasangebot auswählen.

Seit einiger Zeit sinkt der Gaspreis eher als dass er regelmäßig ansteigt. Dennoch, oder gerade deswegen ist es ebenso hilfreich wie lohnenswert, den Gaspreis in regelmäßigen Abständen zu vergleichen nach dem Motto “Das Bessere ist des Guten’ Feind”. Schließlich geht es um das Geld und das private Budget des Verbrauchers.

Themenübersicht

Anlass für den Gastarifvergleich

Üblicherweise beträgt die Dauer des Gasliefervertrages zwölf Monate, also ein Jahr. Im Gegensatz zur Kfz- oder zu anderen Versicherungen ist das Vertragsjahr für die Gaslieferung nicht unbedingt dem Kalenderjahr angeglichen. Der Kunde kann einen befristeten Gasliefervertrag abschließen oder einen mit möglichst kurzer Laufzeit. Abhängig vom Energieversorger endet dieser Vertrag automatisch, oder er verlängert sich stillschweigend. Hier wie dazu sollte, man kann geradezu sagen muss der Verbraucher rechtzeitig vor Vertragsablauf unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist Alternativ- sowie Konkurrenzangebote einholen und vergleichen.

Oder anders gesagt: jedes Vertragsende ist der Grund für einen neuen Gastarifvergleich. Innerhalb weniger Monate kann sich viel ändern. Neue Gasanbieter kommen auf den Markt, bestehende Tarife werden angepasst und neue Tarife geschaffen. Im Endeffekt geht es den Gasanbietern darum, Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zu halten. Der Verbraucher sollte diese Konkurrenzsituation zu seinem Vorteil nutzen. Wie es oft heißt, ist der Gasmarkt in ständiger Bewegung. Auch die Bundesregierung weist den Bürger regelmäßig darauf hin, sich regelmäßig am bundesweiten Gasmarkt zu informieren und immer wieder neu zu orientieren.

So funktioniert der Gastarifvergleich

Der Gastarifrechner ist ein aufwändiges Softwareprogramm mit vielfältigen Rechen- und Vergleichsmöglichkeiten. Erfasst werden alle Gasanbieter, die sich auf dem betreffenden Onlineportal mit ihren Tarifen vergleichen lassen, sich in dem Sinne einem Vergleich stellen. Dazu sind sie zwar nicht gezwungen, aber dennoch stark daran interessiert. Zur Kundengewinnung gehört es, sich vorzustellen, präsent und auch konkurrenzfähig zu sein. All das kommt dem Kunden bei einem Gastarifvergleich zugute. Der ist völlig anonym und mit wenigen Eingaben möglich. Als Grundlage werden die folgenden Angaben benötigt:

  • Postleitzahl
  • Jährlicher Gasverbrauch in KW/h (Vergleichszahl anhand der letzten Gasabrechnung)
  • Gewünschte Zahlweise (monatliche Abschlagszahlung oder einmalige Vorauszahlung)

Beim Erstbezug, bei einer neuen Gasheizung nach energetischer Sanierung oder für einen erstmaligen Gasvergleich nach Umstellung von Öl- auf Gasheizung gelten die folgenden jährlichen Standard- und Durchschnittswerte:

  • Wohnfläche bis 30 m² – 4.000 KW/h
  • Bis 50 m² – 7.000 KW/h
  • Bis 100 m² – 14.000 KW/h
  • Reihenhaus – 20.000 KW/h
  • Freistehendes Einfamilienhaus – 30.000 KW/h

Nach einem abschließenden Mausklick dauert es nur Sekunden, bis eine Vielzahl von Gasanbietern und Energieversorgern angezeigt wird. Nun wird es spannend!

Features eines guten Gastarifrechners

Ob ein, zwei, drei Dutzend oder noch mehr Gasanbieter; die Auswahl an Tarifen nebst Erläuterungen dazu ist auf den ersten Blick oftmals eher verwirrend als aufschlussreich. Jetzt wird anhand von Such- und Filterfunktion ausgewählt, um zu den verschiedenen Detailfragen die dazu passende Information angezeigt zu bekommen. Zu den wichtigsten und interessantesten unter ihnen gehören in alphabetischer Reihenfolge

  • Arbeitspreis je KW/h im ersten und ab dem zweiten Vertragsjahr
  • Brennwert
  • Nutzung
  • Preisfixierung/Preisgarantie
  • Tarifauswahl mit oder ohne Einmalbonus
  • Tarifwechselwunsch während des laufenden Vertrages Ja/Nein
  • Vertragslaufzeit
  • und anderes mehr bei den einzelnen Energieversorgern

An dieser Stelle des Gastarifvergleichs nutzen die Gasanbieter die Gelegenheit, um ihre individuellen Besonderheiten bis hin zu Alleinstellungsmerkmale gegenüber den Mitbewerbern exklusiv herauszustellen. Nicht jede Sonderleistung ist mit jeder anderen direkt vergleichbar. Der Onlinebesucher hat an diesem Punkt die Chance, einerseits den Gaspreis mit monatlichem Grundpreis und Arbeitspreis je KW/h zahlenmäßig zu vergleichen, und andererseits alle Sonderleistungen. Dabei gilt es cool zu bleiben, hin und her zu rechnen und immer wieder zu vergleichen. Das ist ein entscheidender Vorteil beim Online-Gasvergleich gegenüber der einmaligen persönlichen Kundenberatung vor Ort.

Was diesen oder jenen Gastarife besonders empfehlenswert macht

Der Verbraucher sollte im eigenen Interesse möglichst ökonomisch denken. Für ihn heißt das, mit möglichst kurzzeitiger Vertragsbindung und einem Höchstmaß an Flexibilität einen möglichst niedrigen Gaspreis zu bezahlen. Das klingt eher akademisch, ist aber durchaus umsetzbar. Kriterien für empfehlenswerte Gastarife sind beispielsweise:

  • Vertragslaufzeit auf ein Minimum begrenzen; gängige Praxis sind zwölf Monate, also ein Jahr
  • Vertragsverlängerung von einer weiterführenden Bonusgewährung Ja/Nein abhängig machen
  • Preisgarantie für die gesamte Laufzeit des Erstvertrages ist ein Muss
  • Nachhaltigkeitstarif wie beispielsweise Öko-Tarif Ja/Nein

Mehr der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen in jedem Einzelfall darauf zu achten, ob es sich um Netto- oder um Bruttopreise handelt. Der Endverbraucher muss immer die gesetzliche Mehrwertsteuer, also Brutto bezahlen. Manche Gasanbieter rechnen ihre Tarife und Angebote künstlich günstig, indem sie die Nettopreise großschreiben und im Kleingeschriebenen darauf hinweisen, dass noch die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 Prozent hinzukommt. Verglichen werden müssen immer Äpfel mit Äpfeln und nicht Äpfel mit Birnen.

Ersparnis beim neuen Gasanbieter ermitteln

Abhängig von dem ausgewählten Gasvergleichsrechner geschieht das ebenfalls online; ansonsten muss manuell gerechnet werden. Jedes einzelne der infrage kommenden Angebote wird vom bisherigen Gasverbrauch in Euro abgezogen. Jetzt muss sich zwangsläufig ein Habensaldo, also ein Überschuss ergeben. Diese Zahl ist die errechnete Ersparnis bei dem entsprechenden Tarifwechsel vom jetzigen zum zukünftigen Anbieter.

Erfahrungsgemäß ist das jährliche Einsparungspotential ein mittlerer bis höherer dreistelliger Betrag. Je nach Gasvergleich und Angebot sind Einmalvergünstigungen wie Boni in dem Gesamtbetrag enthalten; wenn nicht, werden sie hinzuaddiert und verbessern das Ergebnis, sprich sie erhöhen das Einsparpotential. Auch beim Grundpreis lohnt sich ein ergänzender Angebotsvergleich. So mancher Anbieter rechnet den Grundpreis klein und erhöht zum Ausgleich den Arbeitspreis, andere machen es umgekehrt. Für den Kunden ist einzig und allein ausschlaggebend, was unter Berücksichtigung aller Kostenarten unterm Strich für ihn als Ersparnis übrigbleibt. Je höher der Plussaldo ist, umso besser!

Konsequenz aus dem Gastarifvergleich

Rein statistisch gesehen führt jeder Gastarifvergleich automatisch zu einem Wechsel des Energieversorgers; in der Praxis ist in deutlich mehr als 90 Prozent der Fälle ein günstiger Gasanbieter zu finden. Um Geld zu sparen, ist der Wechsel von Anbieter und Tarif insofern die logische Konsequenz. Der wird dem Onlinebesucher als Endverbraucher denkbar einfach gemacht. Jeder Anbieter, der an einem Gastarifvergleich auf dem betreffenden Onlineportal teilnimmt, bietet seine Hilfe an mit:

  • einem als Eingabemaske vorbereiteten Wechsel-/Kündigungsvordruck
  • der Übernahme von Korrespondenz und Kommunikation mit dem bisherigen Energieversorger

Zum Ausfüllen des Onlinevordruckes werden vom Kunden die folgenden Informationen über den aktuellen Vertrag benötigt:

  • Anbieter
  • Vertragsnummer
  • Kundennummer
  • Zählernummer des Gaszählers
  • Wechseltermin als ersten Liefertermin mit Tag, Monat und Jahr

Der Lieferantenwechsel ist in § 20 EnWG, des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung im Detail geregelt. Danach „… darf das Verfahren für den Wechsel des Lieferanten drei Wochen nicht überschreiten, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Anmeldung zur Netznutzung durch den neuen Lieferanten bei demjenigen Netzbetreiber, an dessen Netz die Entnahmestelle angeschlossen ist.“ Im Übrigen darf der Lieferantenwechsel für den Letztverbraucher mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden sein“. Das ist klar, eindeutig und gibt dem Endkunden die Sicherheit, dass der Wechsel des Anbieters innerhalb eines Monats reibungslos vonstatten geht.

Fazit zum Gastarifvergleich

Für den sparsamen, ausgabebewussten Haushaltsvorstand ist der regelmäßige Gasvergleich ganz einfach ein Muss. Ein auch jährlicher Wechsel des Energieversorgers ist kein Anbieter-Hopping, sondern der gekonnte Umgang mit Geld. Nach den ersten zwölf „billigen“ Monaten darf die Kündigungsfrist nicht versäumt werden, denn ab dann wird es meistens deutlich teurer. Möglicherweise baut der Gaslieferant auf diese Nachlässigkeit des einen oder anderen Kunden. Für Gastarife gilt: Ein Vergleich lohnt sich immer, und der sich daraus ergebende Anbieter- beziehungsweise Tarifwechsel ist geradezu unvermeidbar. Die zukünftige Gaslieferung ist auch weiterhin gesichert. Das Einsparpotential kann besser für die eigene Familie ausgegeben, als Monat für Monat an den Energieversorger überwiesen werden.